Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.
Solidarisch, Unabhängig,
Sozial, International

Veranstaltungsprogramm im März

Samstag, 07.03.09
Feier: Internationaler Frauentag & S.U.S.I.-Geburtstag
18.00 Uhr mehr...
Donnerstag, 12.03.09
Gesprächsrunde: Was habe ich verloren – was habe ich gewonnen? Migrantinnen und gebürtige DDR-Frauen im Gespräch
18.30 Uhr mehr...
Freitag, 13.03.09
Aus der Reihe "Horizonte":
Das Weltsozialforum 2009 und Lateinamerika. Videos und Gespräch
19.00 Uhr mehr...




Feier: Internationaler Frauentag & S.U.S.I. - Geburtstag
Samstag, 07.03.09, 18.00 Uhr

Vernissage „Wilde Sehnsucht“:



Gussy Windmueller (Peru)

 



     Tanja Miller (Russland)

 


      
      Simona Soare (Rumänien)

Live Acts:


Chiha



María Antonia González Cabezas mit "Paticandela"

Paola Braschi mit S.U.S.I.-Sketchen

„Nugum Afrikja" (Die Sterne Afrikas) mit Chiha & Gihad: zwei starke Stimmen
mit Darabouka (arabische Trommel)


Außerdem: Musik vom Band, Leckereien zum Essen, Getränke an der Bar
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Gesprächsrunde: Was habe ich verloren – was habe ich gewonnen?
Migrantinnen und gebürtige DDR-Frauen im Gespräch

Donnerstag, 12.03.09, 18.30 Uhr

Da stand sie mal die
Berliner Mauer

Viele Frauen in Berlin haben durch Migration bzw. Flucht oder auch durch das Ende
der DDR große gesellschaftliche und biografische Brüche erfahren.

Sie haben ihre Heimat, ihre kulturellen Hintergründe und Gewohnheiten verloren und
sich an neue Umstände anpassen müssen. Einige Frauen haben mehrere Gesellschaften
hinter sich gelassen - z.B. diejenigen Migrantinnen, die in die DDR migriert sind und jetzt
in dem neuen Deutschland leben.

Manche haben schwere persönliche Verluste erlitten. Gab es neben den Verlusten auch
Gewinne?
Sind in der neuen Gesellschaft auch Hoffnungen auf ein Leben ohne Gewalt und Zwang Wirklichkeit geworden?
Inwieweit sind Lebensentwürfe für ein selbstbestimmtes, herausforderndes Leben wahr
geworden - oder auch nicht?
Wie kann das Gewonnene gestärkt werden?

Am Gespräch nehmen teil:

• María Antonia González Cabezas (Biostatistikerin im Gesundheitswesen, aus Chile),

• Nasrin Bassiri (Politologin und Journalistin, aus dem Iran),

• Tina Frenzel (Architektin, aus Russland),

Idil Lacin (Sozialpädagogin, aus der Türkei),

Astrid Landero (Journalistin, aus der DDR),

• Heike Radvan (Sozialwissenschaftlerin, aus der DDR).

Moderation:
Karin Bergdoll (Vorstandsmitglied von "Für eine kulturvolle, solidarische Welt e.V.",
aus der BRD)

Eine Veranstaltung in Kooperation zwischen S.U.S.I. und dem Frauenzentrum
Paula Panke e.V.

Wir planen Folgeveranstaltungen, mit denen wir den Austausch zu diesem Thema
in kleinen Kreisen fortsetzen möchten. Habt Ihr Interesse?
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Aus der Reihe "Horizonte":
Das Weltsozialforum 2009 und Lateinamerika. Videos und Gespräch

Freitag, 13.03.09, 19.00 Uhr


Vom 27. Januar bis zum 01. Februar fand in Belém do Pará (Brasilien)
der „Foro Social Mundial 2009“ statt.

In Lateinamerika gibt es seit einigen Jahren eine Begegnung zwischen den
Sozialbewegungen und den Indigenenbewegungen, die den Kapitalismus radikal
in Frage stellen. Seit einigen Jahren gibt es in Lateinamerika außerdem Regierungen,
die eine linke Orientierung haben und bereit sind, eine Union zwischen den
lateinamerikanischen Ländern aufzubauen.

Heute Abend werden wir Videos zeigen – u.a. mit den Reden von den Präsidenten
Evo Morales (Bolivien), Fernando Lugo (Paraguay), Rafael Correa (Ecuador) und
Hugo Chávez (Venezuela).

Manuel „perico“ Pérez, Leiter des Magazins „Panamerica“, wird über die neuen
Herausforderungen sprechen, vor denen die Linksregierungen in Lateinamerika stehen,
und anschließend die Diskussion darüber leiten.

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