| Viele Frauen in Berlin haben durch Migration bzw. Flucht oder auch durch das Ende der DDR große gesellschaftliche und biografische Brüche erfahren.
Sie haben ihre Heimat, ihre kulturellen Hintergründe und Gewohnheiten verloren und sich an neue Umstände anpassen müssen. Einige Frauen haben mehrere Gesellschaften hinter sich gelassen
- z.B. diejenigen Migrantinnen, die in die DDR migriert sind und jetzt in dem neuen Deutschland leben.
Manche haben schwere persönliche Verluste erlitten. Gab es neben den Verlusten auch Gewinne? Sind in der neuen Gesellschaft auch Hoffnungen auf ein Leben ohne Gewalt und Zwang Wirklichkeit geworden?
Inwieweit sind Lebensentwürfe für ein selbstbestimmtes, herausforderndes Leben wahr geworden - oder auch nicht? Wie kann das Gewonnene gestärkt werden?
Am Gespräch nehmen teil:
María Antonia González Cabezas (Biostatistikerin im Gesundheitswesen, aus Chile),
Nasrin Bassiri (Politologin und Journalistin, aus dem Iran),
Tina Frenzel (Architektin, aus Russland),
Idil Lacin (Sozialpädagogin, aus der Türkei),
Astrid Landero (Journalistin, aus der DDR),
Heike Radvan (Sozialwissenschaftlerin, aus der DDR).
Moderation: Karin Bergdoll (Vorstandsmitglied von "Für eine kulturvolle, solidarische Welt e.V.", aus der BRD)
Eine Veranstaltung in Kooperation zwischen S.U.S.I. und dem Frauenzentrum Paula Panke e.V.
Wir planen Folgeveranstaltungen, mit denen wir den Austausch zu diesem Thema in kleinen Kreisen fortsetzen möchten. Habt Ihr Interesse? |