Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.
Solidarisch, Unabhängig,
Sozial, International

Veranstaltungsprogramm im Juni

Freitag, 04.06.2010
Aus der Reihe Horizonte: Soli-Party für Chile
16.00 22.00 Uhr mehr...
Donnerstag, 10.06.2010
Lesung: Die Überleberin
19.00 Uhr mehr...
Donnerstag, 24.06.2010
Podiumsgespräch: Bolivianische Frauen in der Migration in Europa
19.00 Uhr mehr...
Freitag, 25.06.09
Theatervorstellung: Der Tod und das Mädchen
20.00 Uhr mehr...
Aus der Reihe Horizonte: Soli-Party für Chile
Freitag, 04.06.2010, 16.00 22.00 Uhr

Chile wurde von schrecklichen Erdbeben erschüttert, von Ende Februar bis in den März hinein. Eine der ersten chilenischen Organisationen, die Hilfe leisteten, war ANAMURI – eine Frauenorganisation, der vor allem Frauen auf dem Land und an der Küste angehören. Ihnen widmeten wir die Erlöse unserer Frauentagsfeier: 250,00 Euro konnten wir überweisen.

In Zusammenarbeit mit dem Infodienst Panamérica laden wir heute zu einer Soli-Party ein, deren Erlöse wieder an ANAMURI überwiesen werden.

Es erwarten Euch: Grill, chilenische Köstlichkeiten, Tombola, Live-Musik und weitere Überraschungen.

Wollt auch Ihr Sachen für die Tombola spenden? Dann gebt sie bitte bis zum 1. Juni bei uns ab.
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Lesung: Die Überleberin. Jahrzehnte in Atlantis
Donnerstag, 10.06.2010, 19.00 Uhr

Autorin Hanna Behrend

Die Autorin, Historikerin und Literaturwissenschaftlerin Dr. Hanna Behrend liest aus ihrem Buch „Die Überleberin. Jahrzehnte in Atlantis“:
Die gebürtige Wienerin war im Exil in Frankreich und England und ging später nach Ostberlin, das dann Teil der damaligen DDR wurde. Dort war sie mit den Überlebenskämpfen der Nachkriegszeit und einem repressiven System konfrontiert.

Ihre beeindruckenden wissenschaftlichen und publizistischen Leistungen, ihr politisches Engagement, ihre großartige Utopie einer wirklich menschlichen Gesellschaftsordnung und nicht zuletzt ihre liebenswürdige Persönlichkeit faszinieren in dieser dichten und plastischen Schilderung und gehen weit über das historische Interesse hinaus.

„Was rührt so stark an der Selbstdarstellung dieser Frau, dass man nicht loskommt von ihr, nicht loskommen möchte? Vor allem der Lebensmut – nie aufzugeben, die eigene Mitte finden trotz persönlicher, familiärer, gesellschaftlicher Zerrissenheit. In ungemein prekären Lagen sich durchboxen... Hoffnungen zu hegen... in Chaos und Krise die kleinen Dinge des Lebens hochzuhalten… ihr Kampfgeist. Ihre Selbstkritik. Ihre Begeisterungsfähigkeit. Ihr Streben nach Gemeinschaftlichkeit. Und natürlich die Leidenschaft für Politik…“
(Erich Hackl, österreichischer Schriftsteller und Literaturpreisträger).
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Podiumsgespräch: Bolivianische Frauen in der Migration in Europa
Donnerstag, 24.06.2010, 19.00 Uhr

Fast 1,5 Millonen BolivianerInnen leben über dem ganzen Erdball verteilt. Die Gründe, die Heimat zu verlassen, ähneln sich immer: Die Suche nach Arbeit und Verbesserungen der Lebensqualität.
Es ist nicht einfach, jedoch entscheiden sich einige für diesen Schritt, obwohl die Migrationspolitik der europäischen Staaten und einiger lateinamerikanischer Länder zunehmend Hindernisse aufstellt. Einmal in Europa angekommen, wird es nicht einfacher, denn außer der politischen Gesetzgebung kommt noch die Stigmatisierung der MigrantInnen dazu.

Heute Abend zeigen wir den bolivianischen Kurzfilm "Estampa Española" (R.: Saavedra; 20 Min.).

Im Podiumsgespräch werden die Gründe der Migration der bolivianischen Frauen, konkrete Zahlen und die Lebenssituation der Migrantinnen insbesondere in Deutschland, Spanien und der Schweiz vorgestellt. Die aktive Einbeziehung der Zivilgesellschaft zum Thema ist erwünscht, und die Suche nach einer Lösung wird angestrebt. Mit anschließender Diskussion.

Begrüßung:
Walter Prudencio Magne Veliz, Botschafter des Plurinationalen Staates Bolivien in Deutschland

Referentinnen:
María de Carmen Almendras Camargo, Botschafterin des Plurinationalen Staates Bolivien in Spanien
Llamparino Marino, Zivil-Gesellschaft aus der Schweiz
Eva Maria Andrade, Juristin, Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin (angefragt)

Eine Veranstaltung der Botschaft des Plurinationalen Staates Bolivien im Zusammenarbeit mit dem Interkulturellen Frauenzentrum S.U.S.I.

Auf Spanisch und Deutsch.

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Theatervorstellung: Der Tod und das Mädchen
Freitag, 25.06.2010, 20.00 Uhr

Ulrike Düregger in
"Der Tod und das Mädchen"

Soloperformance in Deutsch und Englisch von und mit Ulrike Düregger, Co-Regie: Jenns Neumann, nach dem gleichnamigen Drama von Ariel Dorfmann.

Warum werden alltägliche Dinge zur Qual? Mit wem über Erinnerungen sprechen? Bin ich tot?

Paulina trifft nach Jahren auf ihren vermeintlichen Folterer: "I remember his voice, his skin, the way he smells...“ – Aber "verschwommene Erinnerungen sind kein Beweis", sagt ihr Mann. Unsichtbare Narben brechen auf. Sie gleitet immer wieder ab in ihre Innenwelt. Doch sie will sprechen. Damit erweckt sie einen Teil ihres Lebens neu.

Ulrike Düregger, österreichische Wahlberlinerin, ist Schauspielerin und Sängerin. Sie arbeitet neben ihrer Theaterarbeit für Film und Fernsehen. Ihre Eigenproduktion „Der Tod und das Mädchen“ präsentierte sie 2008 beim Theaterfestival in Duhok/Irak und ist in diesem Jahr zum 16th Amman International Theaterfestival eingeladen.

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