Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.
Solidarisch, Unabhängig,
Sozial, International

Veranstaltungsprogramm im Januar

Donnerstag, 15.01.09
Für Seniorinnen: "Herbstblumen"- Museumsbesuch
17.30 Uhr mehr...
Freitag, 16.01.09
Aus der Reihe "Horizonte": Historische Veränderungen in Paraguay
19.00 Uhr mehr...
Donnerstag, 29.01.09
Gespräch, Film & Ausstellung Frauen als Kriegsbeute: Die Arbeit von medica mondiale
19.00 Uhr mehr...




Für Seniorinnen: "Herbstblumen" - Museumsbesuch
Donnerstag, 15.01.09, 17.30 Uhr


Das Pergamonmuseum

Heute geht es zum Pergamonmuseum!
Das Pergamonmuseum wurde als Dreiflügelanlage konzipiert. Heute beherbergt es drei Museen: die Antikensammlung mit den Architektursälen und den Skulpturentrakt, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst.

Treffpunkt: bei S.U.S.I. um 17.30 Uhr.
top
Aus der Reihe "Horizonte": Historische Veränderungen in Paraguay
Freitag, 16.01.09, 19.00 Uhr

Fernando Lugo

Mitte August 2008 übernahm die neue Regierung Paraguays unter der Präsidentschaft von Fernando Lugo ihre Ämter. Der ehemalige Bischof Lugo hatte es geschafft, die Opposition in einer breiten Allianz aus Parteien und sozialen Bewegungen zu vereinen und die 60-jährige Herrschaft der Colorado-Partei zu beenden. Das ist ein historisches Ereignis von höchster Bedeutung für die südamerikanische Republik, wird doch jetzt endlich eine Demokratisierung in Gang gesetzt.

Die Regierung von Lugo ist von einem Staatsstreich bedroht. Nach der Veröffentlichung von Putschplänen im September äußerten mehrere lateinamerikanische Staaten ihre ernsthafte Sorge und sicherten Lugo ihre Unterstützung zu, unter ihnen die Staaten des gemeinsamen Marktes für den Süden (Mercosur), dem auch Paraguay angehört.

Die aktuelle Entwicklung in Paraguay ist Thema des heutigen Abends.
Für unsere Information und für die Diskussion haben wir VertreterInnen der Botschaft Paraguays eingeladen.
top
Gespräch, Film & Ausstellung
Frauen als Kriegsbeute: Die Arbeit von medica mondiale

Donnerstag, 29.01.09, 19.00 Uhr




Am 8. Dezember 2008 erhielt Monika Hauser , die Gründerin von medica mondiale , in Stockholm den Alternativen Nobelpreis. Damit wurde ihr engagierter Einsatz für kriegstraumatisierte Frauen in vielen Kriegsgebieten der Welt, z.B. im Kosovo, in Afghanistan, in Liberia, in Kongo geehrt.

Helga Hentschel und Anneliese Dombrowski von der Unterstützerinnengruppe Berlin stellen die Arbeit von medica mondiale vor und laden zum Gespräch ein. Im Anschluss besteht die Gelegenheit den Film
" Esmas Geheimnis " (90 min, A/BIH/D/HR, 2005) zu sehen. Er handelt von der vom Krieg traumatisierten allein erziehenden Mutter Esma in Sarajewo, deren 12jährige Tochter den Vater nie kennen gelernt hat.
Weitere Informationen zum Film unter www.esmasgeheimnis.de.

In diesem Zusammenhang wird bei S.U.S.I. auch die Fahnenausstellung des Frauennotrufs Heidelberg " Lasst 1000 Farben wehen " zu sehen sein. Die von vielen einzelnen Frauen gestalteten Fahnen drücken Solidarität mit den weltweit von sexueller Gewalt betroffenen Frauen und Kindern aus.

.

top
                                                                zurück