Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.
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Sozial, International

Veranstaltungsprogramm im April

Veranstaltungsreihe:
Frauenblicke auf Religionen – Blicke der Religionen auf Frauen

In dieser Veranstaltungsreihe, bestehend aus Vorträgen, Filmen, Workshops, Ausstellungen und Diskussionsforen sprechen Expertinnen zu den Frauenbildern in den großen Weltreligionen.

- Welche Ähnlichkeiten und Unterschiede haben die Rollenbilder von Frauen in den Religionen?
- Welche Wirkung haben die Religionen auf die moderne Gesellschaft und umgekehrt?
- Haben die Rollenbilder eine positive Kraft auf dem Weg in eine gleichberechtigte Gesellschaft oder bilden sie einen unüberwindbaren Widerspruch?

Im März und April geht es um das Christentum.

Die Reihe ist eine Kooperation zwischen:
Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I., Frauenzentrum Paula Panke, Interkulturelle Initiative: Schutz, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit für misshandelte Frauen und ihre Kinder e.V., Frauenkreise, Ökumenisches Frauenzentrum Evas Arche e.V.

Die Veranstaltungen finden an unterschiedlichen Orten statt.

 
Film & Gespräch:
Hildegard von Bingen

Donnerstag, 07.04.2011, 19.00 Uhr
Ort : Frauenkreise, Choriner Str. 10, 10119 Berlin

Nach der Vorführung des Filmes „Hildegard von Bingen“ (R.: Margarethe von Trotta, Deutschland 2009) bietet die Sozialwissenschaftlerin Christine Stenzel-Anhalt die Gelegenheit für Austausch und zusätzliche Informationen.

Was macht eine Seherin im Mittelalter, die für ihre Vermarktung nicht auf esoterische Plattformen des World Wide Web zurückgreifen kann? Sie ist auf die Fürsprache der männlichen Repräsentanten der katholischen Kirche angewiesen, andernfalls landet sie als Häretikerin auf dem Scheiterhaufen. Denn das Recht, das zu verkündigen, was Gott und Jesus Christus in Zukunft von der Menschheit wollen oder ihr zu präsentieren gedenken, besitzt in jener Zeit einzig und allein der Papst. Doch die Frau mit dem zweiten Gesicht, Hildegard von Bingen, deren filmisches Portrait die mehrfach preisgekrönte deutsche Regisseurin Margaretha von Trotta zeichnet, hat Glück in ihrer Zeit.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Kooperationsprojekts „Frauenblicke auf Religionen – Blicke von Religionen auf Frauen“.

 
Film & Gespräch:
Sonntagsengel

Donnerstag, 14.04.2011, 19.00 Uhr
Ort : Frauenkreise, Choriner Str. 10, 10119 Berlin


Die 15-jährige Pastorentochter Maria lebt in den 50er Jahren in einem kleinen norwegischen Ort. Maria möchte aus dem "Gefängnis der Zeit" ausbrechen: raus aus dieser Art Christentum, raus aus der Welt ohne Freunde. Maria will nicht wie die Frauen im Ort werden. Sie will wie die sein, die nie in den Himmel kommen: mit kessen Dekolletés, sündigen Körpern. Maria will leben!

Der Film „Sonntagsengel“ (Regisseurin: Berit Nesheim, Norwegen 1996) hat mehrere Preise erhalten, u.a. den Publikumspreis bei den Nordischen Filmtagen in Lübeck 1996 und beim Welt-Film-Festival Montréal sowie beim Palm Springs International Film Festival, und eine Oscar-Nomierung für den besten ausländischen Film.

Referentin: N.N.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Kooperationsprojekts „Frauenblicke auf Religionen – Blicke von Religionen auf Frauen“.
 
Lesung:
"Mirjam" von Luise Rinser

Mittwoch, 27.04 .2011, 19.00 Uhr
Ort : Ökumenisches Frauenzentrum Evas Arche e.V., Hamburger Str. 28, 10115 Berlin


Wer ist Mirjam – oder auch Maria Magdalena ? Eine Unangepasste? Eine Liebende? Oder eine Verrückte?

Die Ostergeschichte aus der Sicht einer ungewöhnlichen Frau erzählt, gelesen anlässlich des 100. Geburtstags der Schriftstellerin Luise Rinser am 30. April 2010.

Mit Elisabeth Richter-Kubbutat, Schauspielerin.

 Eine Veranstaltung im Rahmen des Kooperationsprojekts „Frauenblicke auf Religionen – Blicke von Religionen auf Frauen“.

 
Film & Gespräch:
Maria Magdalena – Heilige oder Hure?

Donnerstag, 28.04.2011, 19.00 Uhr
Ort : Interkulturelle Initiative, Teltower Damm 4, 14169 Berlin


„Maria Magdalena“, ein Name, der nach Laster und Sünde klingt. Seit zwei Jahrtausenden wird gerätselt, wer diese Frau war.
Auf großartigen Gemälden, auf der Bühne, in Romanen und Filmen wurde Maria Magdalena als erotische Verführerin dargestellt – kein anderes Objekt der Begierde hat die Männerphantasien seit der Antike so sehr beflügelt.
Vielen Frauen gilt Maria Magdalena als emanzipatorische Wegbereiterin der Sinnlichkeit. Seit der amerikanische Bestseller „Sakrileg“ von Dan Brown weltweit Furore macht, ist erneut die Diskussion um das Leben von Maria Magdalena entfacht.

Heute Abend zeigen wir die ZDF-Dokumentation "Maria Magdalena – Heilige oder Hure?“, ( 44 Min., 2008, Deutschland) und laden anschließend zum Gespräch ein.

Dr. Ulrike Metternich.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Kooperationsprojekts „Frauenblicke auf Religionen – Blicke von Religionen auf Frauen“.
Vorankündigung

im Rahmen des Kooperationsprojekts „Frauenblicke auf Religionen – Blicke von Religionen auf Frauen“:

Schreib- und Gestaltungsworkshop: „Frauenblicke auf Religionen“

Welche Gefühle, Visionen und Gedanken hast Du, wenn Du Dich daran erinnerst, wie Du mit bestimmten religiösen und kulturellen Werten aufgewachsen bist?
Und wie ist es, wenn Du in einer anderen Gesellschaft auf andere Werte triffst? – In unserem Workshop werden sich die Teilnehmerinnen durch Schreiben und gestalterisch-spielerische Übungen dazu austauschen.
Wir wollen Brücken zur Verständigung zwischen Frauen unterschiedlicher Religionen und Kulturen aufbauen und einen Raum schaffen, wo Missverständnisse und Klischees bewußt werden und in Frage gestellt werden können.

Termine: 7. Mai, 18. Juni, 10. September und 22. Oktober 2011, jeweils 10.00 – 17.00 Uhr

Koordination:
Corinne Scholz-Arnault, Dipl.-Psychologin, Gestaltungs- und klinische Kunsttherapeutin
Sonia Solarte, Dipl.-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Koordinatorin kreativer Schreibwerkstätten

Anmeldung bis zum 30.04.11bei S.U.S.I. Tel.: (28 26 62 70, susiprogramm@aol.com), oder
Paula Panke (Tel.: 48 09 98 46), oder
Frauenkreise (Tel.: 82 80 61 85), oder
Interkulturelle Initiative (Tel.: 80 10 80 10, 80 19 59 80)
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