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Und warum heißt das Festival "Das Wohnzimmer"?

Vielleicht weil es einen Austausch in familiärer Atmosphäre ermöglichen will - ohne Konkurrenzkampf und Neid, sondern mit Offenheit und Gegenseitigkeit?

Oder weil es zeigt, wie junge Frauen, die in Deutschland aufgewachsen oder hierher gezogen sind, in Berlin ihr Zuhause gestalten?

Oder weil vor dem Sprung auf die ganz großen Bühnen immer auch das Ausprobieren in einem Wohnzimmer steht?

Das Wohnzimmer ist vertraut und scheint alltäglich. Es ist in Häusern und Wohnungen aller Länder zu finden. Jedes sieht anders aus.
Das Wohnzimmer ist Geborgenheit und gleichzeitig Verbindung in die große Welt. Hier gibt es Platz für Erinnerungen und Neuigkeiten, für Gedankenaustausch und spielerische Kreativität. Wir begrüßen Verwandte und FreundInnen, Besuch aus der Nachbarschaft und aus weiter Ferne. Erstaunliches kann passieren...

Der Name "Das Wohnzimmer" kam von Naomi - einer der Initiatorinnen des Festivals.

Als wir die Idee für das Festival entwickelten, fügten wir noch einen Zusatz hinzu: "Hybride, urbane Kunst von jungen Frauen mit Migrationshintergrund". Zu Beginn des Festivals ersetzten wir ihn durch den Zusatz "junge Künstlerinnen mit familiären Wurzeln in mehreren Ländern". Damit meinen wir dasselbe, aber es klingt doch etwas ansprechender.

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