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Die Idee des Festivals "Das Wohnzimmer"
Berlin: Stadt gesellschaftlicher Widersprüche, sozialer
Spannungen und Veränderungen – Ort von Klischees und Entdeckung
von Differenzen – Projektionsfläche für Sehnsüchte – Einwanderungsstadt
– Vielfalt kultureller Einflüsse – Raum für Suche nach Identität
und Platz in der Gesellschaft – Werkstatt und Bühne für
Kreativität...
Hier entwickelt sich eine urbane, hybride Kunst, die den
weit verbreiteten Stereotypen über die Interessen und Fähigkeiten
von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund
widerspricht. In dieser Szene sind junge Frauen durchaus
präsent. Sie sind eine außerordentlich bunte Mischung und
vertreten ihre kreativen Anliegen mal kühn und selbstbewußt,
mal vorsichtig und bescheiden.
Ihre Innovationskraft und ihr faszinierendes kreatives
Potential aufzuzeigen und sie auf ihren vielversprechenden
künstlerischen Wegen zu unterstützen – das war das Anliegen
unseres Festivals.
Idee und Konzept wurden von jungen und älteren Frauen gemeinsam
entwickelt: "Das Wohnzimmer" sollte nicht nur eine Bühne
zur Präsentation darstellen, sondern auch Workshops zur
Weiterentwicklung von Talenten und – vor allem – vielfältige
Gelegenheiten zur Vernetzung bieten. Das Programm
sah auch Platz für spontane Beteiligung vor.
Die Teilnehmerinnen fanden wir über Frauen- und Mädchenprojekte,
über persönliche Kontakte und Künstlernetzwerke. Einige
der angesprochenen Talente werden erst später den Mut für
einen Auftritt haben.
Für Künstlerinnen
und Publikum wurde das Festival
zu einem aufregenden Erlebnis: Eine Momentaufnahme der Suche
junger Frauen nach eigenem künstlerischen Ausdruck, Zauber
von Experimentierfreude und Beharrlichkeit!
Und warum der Name "Das Wohnzimmer"?
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